Flirten
will gelernt sein. Wir lernen Mathematik und Sprachen in der Schule,
Auto fahren beim Fahrunterricht. Jedoch ist die Meinung weit
verbreitet, Flirten sei angeboren. Manchen erscheint die Vorstellung,
Flirten zu lernen, unromantisch. Manche glauben, wer das Flirten
lernt, verliert seine Natürlichkeit. Hier geht es darum, den eigenen natärlichen Ausdruck
herauszufordern. Und manche glauben, beim
Flirten ginge es um Schauspielerei. Wenn wir authentisch dabei bleiben, können wir bei den Schauspielern allerdings auch viel lernen.
Und manche meinen, da lernt man irgendwelche Tricks, um den
anderen zu etwas zu verführen, was er oder sie vielleicht gar nicht will!? Jedoch helfen bei der Kunst der Verführung keine billigen Tricks,
und Liebe ist ohne gesunde Moral nicht zu finden. Und flirten, ja sogar lieben läßt sich lernen.
Alles, was wir
können, haben wir zuerst gelernt. Glücklich sind die, die
das Flirten schon von Kindesbeinen an gelernt haben. Doch nicht alle
hatten Vorbilder, denen sie es abschauen konnten. Aber es ist nie zu
spät, um noch etwas neues zu lernen: Herauszufinden, worum es
beim Flirten geht und worauf es dabei ankommt.
Was man anderen damit schenken kann. Und was einem vielleicht
geschenkt wird.
Es klingt plausibel, dass
"Flirten" vom französischen fleur bzw. von
fleureter: "Blumen geben" abstammt - und dann erst über das
Englische "to flirt" zu uns nach Deutschland kam. Man kann also
sagen: Beim Flirten geht es darum, sich blumig zu artikulieren.
"Blumen zu verschenken" in Form von Worten oder Gesten.
Dann kommt es schon auf die richtige Einstellung an: Gibt man gerne
etwas, ohne dafür etwas zurück haben zu wollen, etwas zu
erwarten? Und hat man einen Blick dafür, ob die blumigen Gesten
oder Worte auch gerne angenommen werden? Sonst kann es schnell
passieren, dass es mit dem Flirten aus ist und nur noch eine plumbe
Form von Anmache übrig bleibt.
Flirten kann auch als eine positive, gewinnende Form der Kommunikation verstanden werden (Dieker-Müting, Karlsruhe). Diese Kommunikationsform ist selbst im beruflichen Alltag nützlich. Im Privaten ist sie schier unverzichtbar. Worauf kommt es also beim Flirten an?
Lerne
in diesem Kurs Deine Möglichkeiten besser kennen, positive
Signale zu senden und die Signale der Anderen besser zu verstehen.
Erfahre dabei, wie man überzogene Erwartungen los werden kann.
Und wie leicht "Flirten" verhindern kann, dass unnötiger
Entscheidungsdruck beim Gegenüber aufkommt. Zu sagen: "Ich
liebe Dich" und das Glück zu haben, dass die Antwort darauf heißt:
"Ich liebe Dich auch", ist in den meisten Fällen zu einfach.
Das Herz des anderen zu gewinnen ist die Herausforderung. Und die
Chancen dafür einschätzen. Lerne einen zugleich
verantwortungsbewussten und spielerischen Umgang mit der Liebe und in
der Beziehung. Bereits kleine Veränderungen in der eigenen
Einstellung können es so viel einfacher machen, die richtigen
Freunde und den passenden Partner zu finden.
Kontakt: Flirtschule-Freiburg.de bei "Herzliches Freiburg", Matthias Eipperle, Am Lusbühl 17, 79110 Freiburg, Tel. 0761 / 89 75 9779